Wasserkraftanlagen in der Zukunft

On December 15, 2010, in Allgemein, by admin

So, ich habe mich auch noch mal etwas genauer informiert : SOLARENERGIE 1. produktionsenergie: Energetische Amortisationszeit von Solarzellen Die energetische Amortisationszeit von Solarzellen beschreibt den Zeitraum, der nötigt ist, um die zur Produktion aufgewendete Energie wieder “zu ernten”. Vergleicht man die Produktionsenergie einer Solarzelle mit der über ihre Lebenszeit erzeugten Energie, so ergibt sich der Erntefaktor. Erntefaktoren und Amortisationszeiten sind unter anderem vom Standort und dem Zellentypus abhängig. Das Fassadenkraftwerk von Greenpeace ist mit monokristallinen Zellen (hoher Wirkungsgrad) bestückt und hat durch seinen günstigen Standort (Südseite) eine energetische Amortisationszeit von rund drei Jahren. 2. preis/leistung: 1991 wurden in der Bundesrepublik 3408 Büro- und Verwaltungsgebäude, 5981 Fabrik- und Werkstattgebäude sowie 8324 Handels- und Lagergebäude neu errichtet. Wäre an jedem dieser Gebäude nur eine Fünf-Kilowatt-Anlage (entsprechend rund 50 m2 Solarfassade) installiert worden, so könnte Solarstrom schon heute erheblich kostengünstiger sein. Bei einer großtechnischen Fertigung von Solarzellen mit einer Jahresproduktion von etwa 30 Megawatt elektrischer Leistung – dies entspricht etwa 250.000 m2 Solarzellenfläche oder 25 Fußballfeldern – kann der Preis pro Kilowattstunde von derzeit rund zwei Mark auf 60 Pfennig Mark fallen. Die Senkung der Anschaffungskosten würde auch privaten Haushalten verstärkt die Möglichkeit geben, Strom aus Photovoltaikzellen zu gewinnen. WINDENERGIE 1. Derzeitiger Stand der Windenergie in Deutschland  Die Nutzung der Windenergie hat seit dem Inkrafttreten des Stromeinspeisungsgesetzes (StrEG) im Januar 1991 einen kräftigen Schub bekommen. Waren es vor dem Gesetz Anlagen mit einer Gesamtleistung von gerade einmal 70 Megawatt, wuchs die Zahl bis Ende 1999 auf 7.900 Anlagen mit einer Leistung von 4.400 Megawatt. Die Stromproduktion belief sich 1999 auf etwa 7 Mrd. kWh, das entspricht ca. 1,5 % der Gesamterzeugung von Elektrizität. Damit nimmt Deutschland im internationalen Vergleich eine Spitzenposition ein. Durch das am 1. April 2000 in Kraft getretene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das überarbeitete Stromeinspeisungsgesetz mit verbesserter Einspeisevergütung, wurde der Anteil der Windenergie weiter gesteigert. Bis zum 30.6.2000 stieg die installierte Leistung um ca. 500 MW auf 4.944 MW, und die Zahl der Windkraftanlagen steigerte sich auf 8.359 Anlagen. (1)  2. Potenzial der Windenergie Das technisch nutzbare Potenzial der Windenergie in Deutschland ist enorm. Bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von 4m/s ergibt sich für Deutschland ein StromerzeugungsPotenzial von Windkraftanlagen an Land von 104 bis 128 TWh/Jahr. (2) Bezogen auf die Bruttostromerzeugung in Deutschland entspricht dieses Potenzial einem Anteil von ca. 20 %. Das technische Potenzial von sogenannten Offshore Windparks, also Anlagen auf See, beträgt ca. 237 TWh pro Jahr (1 Terawattstunde = 1 Milliarde Kilowattstunden). Allein Offshore-Windkraftanlagen könnten somit etwa die Hälfte des bundesweiten Strombedarfs decken. Arbeitsplätze in der Windenergiebranche. Andere Quellen geben die Zahl der Arbeitsplätze sogar mit 10.000 an.  FAZIT Können Windkraftanlagen konventionelle Kraftwerke ersetzen? Windkraftanlagen haben in Deutschland eine durchschnittliche Betriebsstundenzahl von etwa 2.000 Stunden (das Jahr hat 8.760 Stunden). Offshoreanlagen (Anlagen vor der Küste) können wesentlich höhere Werte erreichen. Anlagen im Binnenland müssen, schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, mindestens 1.500 Betriebsstunden betrieben werden. So genannte Grundlastkraftwerke (z.B. Braunkohle- und Atomkraftwerke) laufen etwa 6.000 bis 7.000 Stunden, Mittellastkraftwerke (Steinkohle- und Gaskraftwerke) haben in der Regel um die 4.500  Betriebsstunden pro Jahr. Eine regenerative Energieversorgung der Zukunft muss aus einem Verbund aus mehreren unterschiedlichen Energieerzeugungs- anlagen bestehen. Das Windenergieangebot in ganz Deutschland ist zeitlich unterschiedlich. Bis zu einem gewissen Grad können über ein Verbundnetz geographische Unterschiede ausgeglichen werden. Betrachtet man den Jahresverlauf des Energieangebotes von Solarstrahlung und Windgeschwindigkeit, so ergeben sich jahreszeitliche Schwankungen, die sich ergänzen. Demnach ist die Sonneneinstrahlung im Sommer am höchsten und im Winter am geringsten. Fast umgekehrt ist es bei der Windgeschwindigkeit. (3). Werden in diese Betrachtungen die mit Biomasse betriebenen Blockheizkraftwerke mit einbezogen, so ergibt sich aufgrund einer ganzjährigen Laufzeit eine hohe Verfügbarkeit. Ähnliches gilt für Klein-Wasserkraftanlagen. Windkraftanlagen können im Verbund mit Solarstrom- und Bioenergieanlagen, Blockheizkraftwerken oder Klein-Wasserkraftanlagen konventionelle Kraftwerke ersetzen. Eine Umstrukturierung der heutigen Energieversorgungsstruktur ist dafür erforderlich.

 

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