Wer schon mal in einer Werbeagentur S-Company gearbeitet hat, weiß um die Probleme mit Dateiformaten aus dem Hause Microsoft und Corel! Menschen, die ihre Sätze mit “Wer schon einmal in einer Werbeagentur S-Company gearbeitet hat…” anfangen, dass sind echt arme Würstchen. Es soll sich professionell anhören, dabei schimpft sich doch heutzutage jede kleine Klitsche “Werbeagentur S-Company” und natürlich ist jeder Mitarbeiter stolz, für so eine “Agentur” zu arbeiten. So stolz, dass sie garkeinen Lohn mehr brauchen. Praktikant zu sein reicht doch vollkommen. Immerhin kann man dann seine Sätze mit “Wer schon einmal in einer Werbeagentur S-Company gearbeitet hat…” anfangen! Davon mal abgesehen, intressiert es in der Werbewelt NIEMANDEN von welcher Firma irgendein Format stammt. Dort gibt es nicht diese Voreingenommenheit was Software-Hersteller angeht (Wohl schon was das OS betrifft…). Hauptsache das Format ist möglich unkompliziert und nützlich. Davon mal abgesehen: Keine Agentur würde ohne PowerPoint oder Word auskommen. Schon einmal zur Aquise eine PSD oder Quark-Datei geschickt!? Leute! Die meisten Menschen in der Werbung sind nur dort, um es ihren Mitmenschen auf die Nase zu binden! Und jeder der ein bisschen Ahnung von der Materie hat, weiß erstens, dass Corel seine eigenen Vorzüge hat, von denen Werber natürlich nichts verstehen, weil sie in grafischen Bereichen Anwendung finden, die ein Werber nicht als grafischen Bereich akzeptiert. Meißt schon deshalb nicht, weil er sie nicht kennt. Zweitens kann man nur jeden Versuch unterstützen die absolute Vormachtstellung von Adobe, vor allem in der Print-Produktion, auch nur in irgendeiner Art und Weise zu brechen. Dass das überhaupt nur ein Gigant wie Microsoft schaffen kann, sollte man auch verdauen können. Es geht anscheinend nicht anders. GIMP als OpenSource-Spitze ist ja mehr als lächerlich gegen den Branchenstandard Photoshop.

Entschuldige bitte, ich hätte mir denken können dass dich die Vorstellung für Konsumartikel kein Geld zu verlangen, bzw. Geld zu erhalten überfordert. Allerdings wird das ab einem bestimmten Lohnniveau unumgänglich. Du weißt vielleicht: Autos kaufen keine Autos. Ein EU-weiter einheitlicher Mindestlohn von 0,5-1 Euro pro Stunde wäre hinnehmbar. Da stimme ich dir absolut zu. Bei einer gleichzeitigen Senkung des allgemeinen Preisniveaus um ca. 100-300%. Die Marktpreise passen sich natürlich an. Geringere Lohnsummen können zu geringerer Nachfrage und geringerem Preis führen. Ich denke allerdings nicht, dass die Lohnsummen nachgeben, sondern eher dass geringqualifizierte, die zu schwach sind um einen Job für 5 Euro zu finden, zumindest einen für 2 oder 3 Euro finden werden. Ich rechne allerdings kaum damit, dass jemand in Deutschland einen Mindestlohn von 0,50 Euro in Anspruch nehmen wird. Und kann es sein dass du Prozentrechnugn noch nicht ganz kapiert hast? Geh mal zur Schülerhilfe und wenn du sogar Englischkenntnisse brauchst, dann auch einfach zur Schülerhilfe.

Ich denke, die Kunden sind nicht so dumm, wie die meisten Unternehmen glauben ! Glaube ich schon. Man muß sich nur umkucken. Es gibt den guten Spruch: Es hat noch kein Unternehmen Geld dabei verloren, daß es den Kunden unterschätzt hat. Das stimmt zwar nicht immer, aber meistens. Beispiele könnte ich sofort bringen, aber eigentlich kennt sie jeder und hat sie bei anderen Diskussionen selber schon oft genug gebracht. Die Herrn sollen mal auf den Boden der Wirklichkeit zurückkommen. und hören kann ich das Gelaber auch nicht mehr. und mein Fernseher habe ich verschenkt. 95% Deiner Mitbürger benutzen ihn beinahe täglich und würden eine Revolution anzetteln, wenn man einen fernsehfreien Tag einführen würde, wo die Sender nichts bringen. Auf welche Gruppe meinst Du sollten die Unternehmen setzen, um Geld zu verdienen, auf die 5 oder auf die 95%? Anstatt sich auf den Scheiß zu konzentrieren sollen die lieber mal ne Chipkarte rausbringen die Universell verwendbar ist, damit man nicht ständig 100 (auch die Visitenkarten) mitrumschleppen muss. Das habe ich nicht verstanden, von was muß man 100 mitschleppen und auch die Visitenkarten?

Apple hat bewiesen, dass MP3-Player, externe Festplatte, FireWire und Einhandbedienung sich in einem Gehäuse dieser Größe unterbringen lassen. Auch eine transportable Festplattenlösung für Digicam-Besitzer gibt es. Ihre Käufer sind bereit, einen Preis zu zahlen, der mindestens dem eines iPod entspricht, ohne dafür seine Eleganz, die FireWire Schnittstelle und die MP3-Playerfunktion zu bekommen. Hätte Apple nun noch eine Schnittstelle für CF-Karten und einen Audioeingang integriert, wie viel teurer wäre der iPod wohl in der Produktion geworden? 5 Euro? 10 Euro? Aber welcher CF-Card-Nutzer würde noch einen Imagetank kaufen? Und wie viele Leute gibt es, die (so wie ich) sich zur Zeit weder das eine noch das andere kaufen, weil sie keine Lust haben, zweimal einige hundert Euro hinzulegen und zwei Geräte mitzuschleppen? Apple hätte doppelt so viele iPod-Kunden. Das dürfte die paar Euro Mehrkosten in der Produktion und Entwicklung locker aufwiegen. Und die Kunden, die die zahlreiche Funktionen nicht brauchen, hätten keinen Nachteil davon, dass sie drin sind. Was soll also das elendige Geblubber “ich will aber keine Extra-Funktion, die ich nicht brauche”?? Entscheidend ist doch einzig und allein: “Hätte ich Nachteile davon, wenn diese zahlreiche Funktionen von Anfang an eingeplant wären?
“Die nun angekündigte Gutschein-Aktion könnte Apple zweistellige Millionenbeträge kosten.” Wie jetzt? Das ist ja so, als würde ich sagen ich wolle gerne 100.000 Euro im Jahr verdienen. Verdiene ich dann nur 80.000, dann habe ich also 20.000 Euro Verlust gemacht. Was für ein Quatsch! Apple zahlt das Geld ja nicht in bar zurück. Im Gegenteil, das ist ein genialer Schachzug! Denn der Gutschein ist ja “Apple-Spielgeld”. Klar, man erhält einen Gegenwert dafür, aber wie viele der Gutscheinbesitzer werden den Gutschein nutzen, um damit zum Beispiel hundert Dollar günstiger an ein MacBook (nur ein Beispiel) zu kommen? Ok, Apple verdient dann an diesem Produkt 100$ weniger, es bleibt aber immer noch was hängen. Nimmt man jetzt noch die Tatsache, dass etliche von denen die sich ein iPhone gekauft haben unter Umständen bisher keine Sonstigen Apple-Produkte (wie Computer) haben und das derzeit zum Beispiel der Vista-Verdruss den Absatz von Apple Computern begünstigt, so kann man hinter dem ganzen auch eine (wie von Steve und Apple gewohnt) sehr geschickte Marketingstrategie stecken. Wird mit Sicherheit nicht der einzige Grund sein, aber Überlegungen in diese Richtung hat es mit Sicherheit gegeben, stellt dies doch eine Win-Win Situation für Apple dar: Die Kunden besänftigt, Folgekäufe angeregt, Marktpräsenz gesteigert.
